Klausen
Kein geringerer als Albrecht Dürer war 1494 schon in das Städtchen Klausen verliebt und hat seine Eindrücke im Stich "Das große Glück" festgehalten. Seither hat Klausen viele Künstler und Dichter in seinen Bann gezogen, wurde abgebildet und besungen.
Auch die schwärmerische Verehrung des Minnesängers Walther von der Vogelweide, dessen Geburtsort man im benachbarten Lajener Ried vermutete, brachte Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Gelehrte und Künstler nach Klausen.
Der Name Klausen sagt alles: Wie in einer Klause, einem Engpass, liegt die kleinste der drei Eisacktaler Städte im engen Tal. Schmal und aneinandergedrängt stehen die Bürgerhäuser und Gasthöfe, an der einzigen Straße des Städtchens, durch die vormals der gesamte Brennerverkehr führte. Die Bedeutung Klausens ist eng mit dem Bischofssitz verbunden, der sich bis etwa zum Jahr 990 auf dem Säbener Felsen oberhalb der Stadt befand, wo heute noch ein Kloster steht.
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