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Villanderer Streifzüge

Ein Platz an der Sonne, der schon in der Steinzeit als Siedlungsstätte beliebt war: Villanders, sonnig, sanft am Hang gelegen, einst reicher Umschlagplatz für die Blei-, Kupfer- und Silbererze aus den Bergwerken oberhalb des Dorfes, inzwischen ein angenehm ruhiger, aufblühender Ferienort. Die Ausgrabungen im Dorf haben es ans Licht gebracht: Funde aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit- und Spuren von Römersiedlungen.

Darüber liegt das, was Sie jetzt vorfinden, das sympathische Urlaubsdorf mit dem malerischen Ortskern, mit alten Bauernhäusern, gepflegten Gaststätten, berühmten Wirtshäusern und rundherum eine gesegnete Landschaft.

Wann immer Sie nach Villanders kommen, Sie werden jederzeit angenehm überrascht sein von dieser herrlich weiten, vielseitigen Landschaft. Immerhin reicht sie von 491 m im Talboden bis auf 2509 m, dem aussichtsreichen Gipfel des Villanderer Berges. Also von Obstwiesen über Rebhänge, Felder, Kastanienhaine, Wiesen, Wälder und Almen bis zum nackten Fels. Eine Vielfalt, die nur darauf wartet erkundet zu werden! Wanderungen und Ausflüge in alle Richtungen stehen an, immer begleitet Sie der wunderbare Blick ins Tal und auf die Dolomiten.



Sehen Sie hier die schönsten Spaziergänge in Villanders.

Zum Pfunderer Bergwerk und zum Knappenkirchlein St. Anna
Dauer: 3h
Höhenmeter: 400m
Startpunkt: Hotel StephansHof
Endpunkt: Hotel StephansHof
Monate: April bis Oktober

Tourbeschreibung: Diese schöne und großteils im kühlen Schatten der Wälder verlaufende Wanderung zum romantischen Bergknappenkirchlein St. Anna zeigt uns eindrucksvoll die einstige Welt der Bergknappen: Das Pfunderer Bergwerk in Villanders war nämlich eines der ertragreichsten Tirols. Bis 1942 wurde hier nach Kupfer, Zink, Blei und Silber geschürft. Die Stolleneingänge liegen in einem sehr unwegsamen Gelände. Von einem Betreten der Stollen ohne entsprechende Ausrüstung und ohne ortskundigen Führer ist abzuraten. Der Tourismusverein Villanders bietet jedoch regelmäßig sehr empfehlenswerte Führungen durch das Bergwerk an. Es empfiehlt sich vor Antritt der Wanderung im Hotel nachzufragen.

St. Anna in Rotlahn (1736 in der heutigen Form erbaut) war die Knappenkirche für das Bergwerk am Pfunderer Berg und ist ein reizendes, idyllisch gelegenes Juwel mitten im Wald. Über 150 Jahre lang war die Kirche das religiöse Zentrum der Knappen.

Den Erzweg, der zu großen Teilen noch gepflastert ist, benutzten einst die Bergknappen, um das erzhaltige Gestein vom Bergwerk auf Schlitten hinunter nach Klausen zu bringen. Erst später wurde Seilbahnen von den Stollen zum Pochwerk im Tinnetal erbaut.

Wegverlauf: Nach einem stärkenden Frühstück im Hotel spazieren wir kurz über die vielen Treppen der Siedlung St. Stefan in Villanders und nehmen dann den Wanderweg 4A durch den Wald (Vorsicht bei Glätte im Winter!). Nach einem kurzen Stück auf einer kaum befahrenen Nebenstraße führt uns der Weg entlang einiger Felder und Bauernhöfe bis zur Kreuzung mit dem historischen Erzweg von Villanders, auf dem wir bis nach St. Anna (1133 m) gelangen. Die Waldlichtung bietet sich für eine kurze Rast an. Der Weg zum Silberbergwerk ist von hier aus nicht mehr weit. Der Rückweg führt uns über einen kurzen Umweg vom Wanderweg 3A zum Weg 3C zum Ansitz Gravetsch und sodann wieder zurück zum Hotel.
 
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Hotel Stephanshof ****
I-39040 Villanders
Südtirol - Italien
Tel: +39 0472 843 150
Fax +39 0472 843 348
E-Mail: info@stephanshof.com
UID: IT01714090212
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-8° bis 8°